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Marktdaten, historische Preise, Kommentare

Inhalte

  • Preisentwicklungen (Stand: 01.03.2021 – 14 Uhr)
  • Marktkommentar (Stand: 08.02.2021 – 13 Uhr)
  • Ausgleichsenergiepreise für Dez. 2020 schießen nach oben (Stand: 01.02.2021 - 18 Uhr)

  • Preisentwicklungen (Stand: 01.03.2021 – 14 Uhr)


    markt01032021


    spot01032021


    Erwartung Preisverlauf
    Strom:
    Der Optimismus scheint vor dem Hintergrund des Impffortschritts den Markt weiterhin zu beherrschen. Am kurzen Ende sorgen geringere Einspeiseprognosen bei den erneuerbaren Energien für Unterstützung. Langfristig halten wir unsere Erwartungen preissenkend. Viel wird von den wirtschaftlichen Erwartungen für das kommende Jahr abhängen. Einer der Indikatoren hierfür ist die Entwicklung des Emissionszertifikatspreises.

    Gas:
    Aufgrund der gegensätzlichen Einflussfaktoren gehen wir kurzfristig von einer Stabilisierung des derzeitigen Preisniveaus aus. Der Winter für den Gashandel wird in den nächsten Tagen "Schnee von gestern" sein.

    Emissionszertifikate (CO2, EUA):
    Dieser Markt bleibt weiterhin unvorhersehbar, da dieser hochpolitisch agiert (u. a. Klimaschutzziele, CO2-Grenzausgleichsmechanismus, Reform des EU-Emissionshandelssystems). Frage ist, ab welchem Preis die nationalen Regierungen und EU in diesem Markt eingreifen werden. Da europäische CO2-Emissionszertifikate als Finanzinstrumente klassifiziert werden, könnte die Politik auf EU-Ebene bei der Novellierung der europäischen Finanzmarktrichtlinie Einschränkungen für Spekulanten vornehmen.

    Allgemein:
    Der Zusammenhang zwischen dem Öl-/Aktienmarkt und dem Markt für Strom und Gas sowie CO2 wird immer geringer. Nichtsdestotrotz gibt der Öl-/Aktienmarkt einen Hinweis dafür, wie die Marktteilnehmer ihre Wette für die Zukunft einplanen. Insbesondere gilt es für Spekulanten und Hedgefonds. Diese haben sich überwiegend von der realen Wirtschaft "abgekoppelt".
    Da Klimaschutzmaßnahmen für die Energiewende enorm wichtig sind, sollten die Kursrallys bei CO2-Verschmutzungsrechten diesen Markt nicht als "Zockermarkt" in Verruf bringen.
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    Marktkommentar (Stand: 08.02.2021 – 13 Uhr):


    markt08022021

    Kurzfristige Beschaffung (Spotmarkt; Terminmarkt für Mrz. 2021 und 2. Quartal 2021)
    Aktuelle Preise für Strom und Gas (indirekt CO2-Preise für Einsatz "fossiler", konventioneller Kraftwerke) werden für kurzfristige Belieferung wie so oft vom Wetter beeinflusst. Die Preise für die Folgemonate werden je nach Temperaturvorhersage der Meteorologen - sehr schnell im Tagesverlauf - nach oben oder nach unten korrigiert!

    Kalte Temperaturprognosen für diese Woche: Im Schnitt dürften die Temperaturwerte in dieser Woche rund 7 Grad unter dem saisonalen Durchschnitt liegen, diese treiben die Stromnachfrage und mit ihr auch die Gasnachfrage, weil zugleich weniger Windstrom zur Verfügung stehen soll!

    Die "normale" Windeinspeisung liegt im saisonalen Durchschnitt bei 20 GW (zum Vergl. Erzeugungspotenzial / Installierte Windkapazität ∼ 65 GW; Solareinspeisung ∼ 54 GW; Installierte Erzeugungsleistung inkl. EE ∼ 220 GW; Jahreshöchstlast für Verbrauch inkl. Exporte∼ 80 GW). Sofern die Windeinspeisung bei 40 GW liegt, liegen die Tagespreise bei rd. 3 ct/kWh. Bei fehlender Windeinspeisung steigt die Residuallast (:= Istverbrauch minus EE-Erzeugung), so dass fossile Kraftwerke zum Einsatz kommen müssen, die wiederum zusätzlich CO2-Zerfikate benötigen.

    Zusätzlich haben Nachbarländer einen vermehrten Importbedarf aus Deutschland. Dieser Importbedarf am Terminmarkt wird aber von Marktteilnehmern meistens überbewertet, da die Importkapazität aus Deutschland mit maximal 15 GW beschränkt ist! Die Solareinspeisung im Januar gibt jahreszeitüblich nicht mehr als 4,5 GW (Mittagsspitze) her.

    spot08022021

    Im Gasmarkt rücken zunehmend die Speicherquoten ins Blickfeld der Marktteilnehmer. Nachdem die Nachfrage zuletzt aufgrund des Kälteeinbruchs deutlich gestiegen war, ist vergleichsweise viel Gas ausgespeichert worden. Leichte Entspannung kommt jedoch von Seiten LNG (Flüssigerdgas), da die Preise in Asien zuletzt im Zuge milderer Temperaturen gefallen sind. Dadurch sind die Preisunterschiede zwischen Asien und Europa geringer geworden und LNG-Lieferungen nach Europa sind wieder attraktiver geworden.

    Die Emissionszertifikate lagen seit über einem Monat in einer Bandbreite zwischen 30 und 35 Euro pro Tonne. Der Markt wartete auf die Wiederaufnahme der Primärmarkt-Auktionen am 29.01.2021 (ab dem 14.12.2020 fand keine Auktion statt!) und bis dahin orientierte sich der Handel an den anderen Energiemärkten. Es war spannend zu beobachten sein, welchen Effekt das höhere Angebot auf den Markt tatsächlich hat und ob diese zusätzlichen Mengen auch durch eine steigende Nachfrage absorbiert werden könnten.
    Am 03.02.2021 erfolgte ein Preissprung von rd. 5 Euro/t. Hintergrund war Primärauktion für Polen, bei welcher lediglich 5 Anbieter den Preis "hochtrieben"! Aktuell haben wir eine Seitwärtsbewegung ("Sekundärmarkt") von rd. 39 Euro/t. Das positive Umfeld sowie die sehr kalten und windarmen Prognosen stützen den Markt.
    Offenbar möchten spekulative Käufer, die auf starke Auktionsergebnisse setzten und sich im Vorfeld bereits mit Zertifikaten eindeckten, die Preise "hochputschen". Andere Marktteilnehmer, die fossile Kraftwerke einsetzen und wetterbedingt ("Kälteeinbruch") Mehrbedarf an CO2-Zertifikaten haben, müssen ihre Portfolio kurzfristig anpassen! Erneuerbaren Energien und Atomkraftwerke benötigen dagegen keine CO2-Zertifikate!
    Fundamental läßt sich die derzeitige Dynamik jedenfalls nicht erklärten. In der Hoffnung auf eine weitere Angebotsverknappung steigen immer mehr spekulative Käufer in den Emissionshandel ein und sorgen für steigende CO2-Preise! Frage ist, wann diese Spekulanten Gewinnmitnahmen vornehmen werden!


    Langfristige Beschaffung (Terminmarkt ab dem 3. Quartal 2021 und Kalenderjahr 2022ff)
    Das Strom-Frontjahr notiert weiterhin auf hohem Niveau und erreichte heute Nachmittag 5,4 ct/kWh. Der Anstieg wird dem positiven Umfeld der anderen Energiemärkte und auch den freundlichen europäischen Aktienmärkten geschuldet. Der eindeutig stärkste Einfluss kam von den Ölpreisen sowie den höheren Notierungen der Emissionszertifikaten (CO2; EUA).

    Bei den Gas-Terminpreisen gab es wenig neue Impulse. Primärer-Treiber war der Spotmarkt.


    Fazit:
    1.) Bei langfristigen Produkten sorgen unveränderte Geld- und Fiskalpolitik für Kursgewinne. Weiter beflügelt werden die Preise durch Spekulation auf ein billionenschweres staatliches Hilfspaket (Konjunkturmaßnahmen für die Wirtschaft im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise) in den USA (und EU durch EZB).

    2.) Die Europäische Zentralbank (EZB), die die größten Banken der Eurozone beaufsichtigt, warnte am 16.12.2020, dass die Banken in einem extremen, aber möglichen Wirtschaftsszenario mit 1,7 Billionen Dollar an faulen Krediten konfrontiert sein könnten. Trotz dieser Gefahren am kurzen Ende wird der wirtschaftliche Ausblick am Markt positiv gesehen (Hintergrund: Konjunkturmaßnahmen und Hilfspakete der Staaten), was den Emissionszertifikaten wieder Unterstützung gibt. Wärmere Temperaturen und eine höhere Einspeisung der Erneuerbaren (vor allem Solareinspeisung ab April) sollten aber den Bedarf an konventioneller Energieerzeugung reduzieren und somit auch die Nachfrage nach Emissionszertifikaten.

    3.) Zusätzlich erwarten wir im Februar/März 2021 weitere Verschärfungen der Corona-Maßnahmen (inkl. "Runterfahren der Industrieproduktion").

    4.) Betrachtet man die historischen Spotmarktpreise, so haben aktuelle Terminmarktpreise keine "Rechtfertigung". Die Terminmarktpreise für KJ 2022ff liegen höher zu Preisen der Vor-Corona-Zeit. Jede Negativmeldung zu einem Corona-Impfstoff (Wirksamkeit der Impfstoffe) und einer weiteren Mutation wird sofort zu heftigen Kursverlusten bei kurzfristigen Produkten führen!
    Vielmehr ist das Wetter der Haupttreiber jeder Volatilität und Terminmarktprodukte (bzw. Börsen-/Aktienmärkte) sind - wie immer - eine Wette auf die Zukunft.
    Ab KJ 2010 mit zunehmendem Erneuerbare-Energien-Anteil in Abhängigkeit der Residuallast (:= Verbrauch – EE-Erzeugung) stellt der Strom am Spotmarkt (Preisfindung nach dem Merit-Order-Prinzip) immer mehr ein "Wetterprodukt" dar. Anhand der am Vortrag gehandelten Strompreise für den nächsten Tag ist daher möglich, das "Wetter für morgen" selbst zu prognostizieren.
    Da sich die Finanzwelt überwiegend von der realen Wirtschaft "abgekoppelt" hat, sind bei Terminmarktprodukten eine Menge Spekulanten und Hedgefonds mit von der Partie, die die Preisentwicklung unabhängiger von den eigentlichen Fundamentaldaten - sowohl nach oben als auch nach unten - gestalten. Meistens wird dann "ergebnis-orientiert" mit "Alibi-Argumenten" erklärt, wieso der Tagesschlusskurs eines Produktes gestiegen bzw. gefallen ist; was im Natur eines Mensches liegt! Und für die Presse gilt das Motto: "Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten!", was dann die Tendenz ("Herdentrieb") verstärkt!
    kommentar08022021

    5.) Im Superwahljahr 2021 wird sich zudem zeigen, welche Partei Energiewende und Klimaschutz sowie preisliche Wettbewerbsfähigkeit am besten auf die politische Agenda bringt.
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    Ausgleichsenergiepreise für Dez. 2020 schießen nach oben (Stand: 01.02.2021 - 18 Uhr)


    (Auszug aus unserem Newsletter für Jan. 2021)
    Bei unserem letzten Newsletter hatten wir über neue Preisobergrenzen für Regelarbeitsmarkt berichtet. Teilweise wurden für den Abruf positiver Sekundärregelenergie Anfang Dezember auch Preise von mehr als 60.000 Euro pro MWh bezahlt; verbunden mit einer ungewöhnlich geringen Liquidität am Regelarbeitsmarkt und in einer "total unkritischen Situation" im Stromnetz.

    Die Ausgleichsenergiepreise für Dezember 2020 sind seitens der Übertragungsnetzbetreiber am 01.02.2021 veröffentlicht worden (Vgl. Tab. unter "Preise"). Demnach müssten betroffene Bilanzkreisverantwortliche 15.859,10 Euro pro MWh zahlen, wenn sie am 02. Dezember 2020 (Mittwoch) zwischen 10:30 Uhr und 10:45 Uhr daneben lagen und auf positive Regelenergie („Unterdeckung der Regelzonen“) angewiesen waren. Für die Viertelstunde zuvor sind es noch immer 7.873,64 Euro pro MWh. Der dazugehörige Regelleistungsbedarf im Netzregelverbund (NRV-Saldo) lag dagegen bei 1.450 bzw. 1.084 MW und somit in einer "total unkritischen Situation" im Stromnetz. Dagegen haben die Bilanzkreisverantwortlichen, die "überschüssige" Energie bereitgestellt haben, diese Kosten als Gutschrift erhalten.
    Umgekehrt lagen für negative Regelenergie die Kosten am 21. Dezember 2020 (Montag) zwischen 07:00 Uhr und 07:15 Uhr bei minus 6.503,73 Euro pro MWh (NRV-Saldo bei minus 947 MW). Beide Preise stellen auch das Maximum für KJ 2020 dar.
    Die dazugehörigen Preise in Euro pro MWh am Intradaymarkt lagen für
  • 02. Dezember 2020 zwischen 10:30 Uhr und 10:45 Uhr: Mittelwert:= 149,23 und Maximum:= 300,00 und
  • 02. Dezember 2020 zwischen 10:15 Uhr und 10:30 Uhr: Mittelwert:= 141,20 und Maximum:= 250,83 sowie
  • 21. Dezember 2020 zwischen 07:00 Uhr und 07:15 Uhr: Mittelwert:= 38,28 und Maximum:= 50,70.

  • Fazit:
    Der Ausgleichsenergiepreis wird direkt durch die viertelstündliche Umlage der für den Abruf von Regelenergie aus der Sekundär- und Minutenreserve angefallenen Kosten bestimmt. Zuletzt führten im Oktober 2017 ähnliche Preisspitzen im Regelenergiemarkt zu Ausgleichsenergiepreisen in Höhe von 24.000 Euro pro MWh. BNetzA griff damals mit neuen Marktmechanismen ein. Nach dem Denkmuster der BNetzA sollten die Ausgleichsenergiepreise generell teurer sein als Intraday-Preise. Ziel war aber immer, dass sich ähnliche Preisspitzen - auch in Ausnahmesituationen - für beide Märkte bilden werden. Die Ereignisse am 02. Dezember 2020 verschreckte BNetzA offenbar so sehr, dass sie wenige Tage später die Einführung einer Preisobergrenze von weniger als 9.999,99 Euro pro MWh anordnete. Diese gilt seit dem 19. Januar 2021. Die am 02.10.2019 genehmigten Modalitäten sahen dagegen eine technische Preisobergrenze von 99.999,99 Euro pro MWh vor.

    Festzuhalten ist, dass für die Bilanzkreisverantwortliche (z. B. im Bereich der Erneuerbaren-Direktvermarkter) die Preisspitzen am Ausgleichsenergiemarkt weiterhin ein großes Problem darstellen, weil diese weiterhin so massiv und - wetterbedingt - unvorhersehbar kommen.
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    Quellen: Eigene Recherchen, Eigene Berechnungen/Abbildungen mit Quelldaten von: www.eex.de, www.epexspot.com, www.powernext.com, Destatis, BAFA, BNETZA, BMWi, Umweltbundesamt, Übertragungsnetzbetreiber unter www.netztransparenz.de, AGSi, OPEC, www.theice.com
    Folgende Namen sind eingetragene Marken: EEX, EPEX, PEGAS, API#2, OPEC

    Glossar
    API2: Indexpreis für europäische Kohlepreise
    BAFA: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
    BMWi: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
    BNetzA: Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (Regulierungsbehörde)
    Brent: Indexpreis für europäische Ölpreise
    BSI: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
    DEHSt: Deutsche Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt
    EEX: Börse für Strom-Terminmarkt (European Energy Exchange, Leipzig)
    EGSI: Indexpreis für Gas-Spotmarkt
    EPEX: Börse für Strom-Spotmarkt
    EUA: Zertifikate für Emissionen (u.a. CO2; umgangssprachliche Bezeichnung: "CO2-Kontrakte")
    EXAA: Strombörse in Österreich (Energy Exchange Austria).
    GPL: Deutsches Gasmarktgebiet "Gaspool"
    ICE: Broker für Energieprodukte
    NCG: Deutsches Gasmarktgebiet "Netconnect Germany"
    Nicht-KMU: Unternehmen, die keine Kleinstunternehmen, kleinen und mittleren Unternehmen im Sinne der Empfehlung 2003/361/EG der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstun-ternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU; ABl. L 124 vom 20.5.2003, S. 36) sind (Quelle: § 1 Anwendungsbereich des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffi-zienzmaßnahmen (EDL-G)
    Nord Pool: Börse der skandinavischen Länder
    OPEC: Organisation Erdöl exportierender Länder
    Pegas: Börse für Gas (Kooperation von EEX und Powernext im Erdgashandel)
    Phelix: DE (DE-Luxemburg): Deutsches Marktgebiet Strom
    TTF: Niederländisches Gasmarktgebiet

    Haftungsausschluss/Legal Disclaimer:
    Die hier genannten Preisangaben und Mitteilungen sind nur indikativ und ausschließlich zur Information bestimmt. Es sind keine Echtzeitangaben. Keine der Angaben begründet ein Angebot zum Kauf oder die Werbung von Angeboten zum Kauf eines Produktes. AyyoEnergie übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen. Weiteres entnehmen Sie bitte unter Rechtliches.

     

    PREISENTWICKLUNGEN


    (Auszug aus unserem Newsletter für Jan. 2021)
    INHALTE:
  • MONATLICHE EEX-STROM-SPOTMARKTPREISE AB JAN. 2020 (nur Marktgebiet Deutschland DE)
  • MONATLICHE EEX-STROM-SPOTMARKTPREISE AB JAN. 2021 (Marktgebiet DE und Österreich AT)
  • MONATLICHE EPEX-STROM-SPOTMARKTPREISE AB JAN. 2020 (nur Marktgebiet Niederlande)
  • MONATLICHE EEX-STROM-SPOTMARKTPREISE FÜR BASELOAD AB JAN. 2008
  • EEX-STROM-INTRADAYPREISE Continuous und STROM-AUSGLEICHSENERGIEPREISE reBAP für MARKTGEBIET Deutschland (1/4-Stundenkontrakte ohne Mengengewichtung)
  • Übersicht der Monatspreise für EEX-Terminmarkt "STROM-Baseload" für Folgemonat (Terminmarktpreis im Handelsmonat für darauffolgenden Liefermonat)
  • PREISNOTIERUNG FÜR LEICHTES HEIZÖL [HEL AN VERBRAUCHER 40-50 HL (RHEINSCHIENE)
  • EEX TERMINMARKT ERDGAS INDEX "EGIX"
  • Übersicht der Monatspreise EPEX/PEGAS GAS NCG-H für Folgemonat (Terminmarktpreis im Handelsmonat für darauffol-genden Liefermonat)
  • SPOTMARKTPREISE ERDGAS NCG-H-EGSI ab 2018
  • ERDGAS-Grenzübergangswerte


  • preis1
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    preis2
    Ausgleichsenergie-Preis reBAP vorab bis Ende Dezember 2020 vorliegend!
    Regelleistungsbedarf (Ausgleichsenergie): Ein positives Vorzeichen entspricht dem Bezug positiver Regelarbeit durch Unterdeckung der Regelzonen. Ein negatives Vorzeichen entspricht dem Bezug negativer Regelarbeit (Abgabe überschüssiger Energie) bei Überdeckung der beteiligten Regelzonen.

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    preis3
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    preis4
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    preis5
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    preis6
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    Quellen: Eigene Recherchen, Eigene Berechnungen/Abbildungen mit Quelldaten von: www.eex.de, www.epexspot.com, www.powernext.com, Destatis, BAFA, BNETZA, BMWi, Umweltbundesamt, Übertragungsnetzbetreiber unter www.netztransparenz.de, AGSi, OPEC, www.theice.com


    Hinweise


    Über den Termin- und Spotmarkt an den Energiebörsen
    Am Spotmarkt werden kurzfristige Produkte gehandelt (selbiger Tag = Intraday, für den nächsten Tag = Day-Ahead).
    Am Terminmarkt werden dagegen längerfristige Einkäufe getätigt. Energiehändler und Großabnehmer können dort primäre Rohstoffe (u. a. Erdgas) und sekundäre Rohstoffe (u. a. Strom) zur Lieferung in den nächsten Jahren einkaufen.

    Allen Lesern/innen sollte die Preisvolatilität (-schwankung) der Energiepreise für Gas- und Strombezug in Abhängigkeit der Marktgegebenheiten bekannt sein. Diese Preise werden von vielen Faktoren beeinflusst (u. a. Energiebörsen, Monopol- und Oligopolbildung der Marktteilnehmer, veränderte Abnahmeverhalten des Kunden vor Ort, gesetzliche Maßnahmen, Kraftwerkseinsatz/-ausfall, Witterung/Wetter etc.) und sind daher kurz- und langfristig schwer kalkulierbar.

    Rohöl-, Gas- und Strompreise sind werden an der Börse gehandelt sind und unterliegen sekündlichen Veränderungen. Die Kursnotierungen werden stark durch spekulative Optionskäufe bestimmt. Außerdem reagieren sie äußerst spontan auf weltpolitische und wirtschaftsbezogene Meldungen. Die Spotmarkt-Preise stehen dabei in Relation zu den entsprechenden Future-Notierungen an weltweiten Börsen.
    Vielmehr ist das Wetter der Haupttreiber jeder Volatilität und Terminmarktprodukte (bzw. Börsen-/Aktienmärkte) sind - wie immer - eine Wette auf die Zukunft. Da sich die Finanzwelt überwiegend von der realen Wirtschaft "abgekoppelt" hat, sind bei Terminmarktprodukten eine Menge Spekulanten und Hedgefonds mit von der Partie, die die Preisentwicklung unabhängiger von den eigentlichen Fundamentaldaten - sowohl nach oben als auch nach unten - gestalten. Meistens wird dann "ergebnis-orientiert" mit "Alibi-Argumenten" erklärt, wieso der Tagesschlusskurs eines Produktes gestiegen bzw. gefallen ist; was im Natur eines Mensches liegt! Und für die Presse gilt das Motto: "Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten!", was dann die Tendenz ("Herdentrieb") verstärkt!

    Ab KJ 2010 mit zunehmendem Erneuerbare-Energien-Anteil in Abhängigkeit der Residuallast (:= Verbrauch – EE-Erzeugung) stellt der Strom am Spotmarkt (Preisfindung nach dem Merit-Order-Prinzip) immer mehr ein "Wetterprodukt" dar. Anhand der am Vortrag gehandelten Strompreise für den nächsten Tag ist daher möglich, das "Wetter für morgen" selbst zu prognostizieren.

    Folgende Namen sind eingetragene Marken: EEX, EPEX, PEGAS, API#2, OPEC

    Glossar
    API2: Indexpreis für europäische Kohlepreise
    BAFA: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
    BMWi: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
    BNetzA: Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (Regulierungsbehörde)
    Brent: Indexpreis für europäische Ölpreise
    BSI: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
    DEHSt: Deutsche Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt
    EEX: Börse für Strom-Terminmarkt (European Energy Exchange, Leipzig)
    EGSI: Indexpreis für Gas-Spotmarkt
    EPEX: Börse für Strom-Spotmarkt
    EUA: Zertifikate für Emissionen (u.a. CO2; umgangssprachliche Bezeichnung: "CO2-Kontrakte")
    EXAA: Strombörse in Österreich (Energy Exchange Austria).
    GPL: Deutsches Gasmarktgebiet "Gaspool"
    ICE: Broker für Energieprodukte
    NCG: Deutsches Gasmarktgebiet "Netconnect Germany"
    Nicht-KMU: Unternehmen, die keine Kleinstunternehmen, kleinen und mittleren Unternehmen im Sinne der Empfehlung 2003/361/EG der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstun-ternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU; ABl. L 124 vom 20.5.2003, S. 36) sind (Quelle: § 1 Anwendungsbereich des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G)
    Nord Pool: Börse der skandinavischen Länder
    OPEC: Organisation Erdöl exportierender Länder
    Pegas: Börse für Gas (Kooperation von EEX und Powernext im Erdgashandel)
    Phelix: DE (DE-Luxemburg): Deutsches Marktgebiet Strom
    TTF: Niederländisches Gasmarktgebiet


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